Ich hab Joggen gehasst, dann wieder geliebt, gehasst, geliebt… Ja, ok, ihr habt es verstanden. Gerade bin ich mal wieder total verliebt, aber das länger als sonst. Der Grund dafür ist, dass ich mich endlich steigere (was zugegebenermaßen kein Kunststück ist). Ich mag es früh aufzustehen und meine Agenda abzuarbeiten. Dazu gehörte dann auch hin und wieder um halb 9 Joggen zu gehen. Es war furchtbar, ich brauchte mindestens eine Pause und wusste, ich komme so nicht wirklich weiter. Als ich dann nach meinem Minijob halb 7 nach Hause kam, hatte ich mal wieder Lust laufen zu gehen. Ich erwartete keine große Leistung, da ich ja schon den ganzen Tag hinter mir hatte. Doch ich wurde überrascht, ich lief meine bis dahin beste Zeit. Seitdem laufe ich prinzipiell nachmittags und endlich sehe ich kleine Fortschritte. Ich konnte mir trotzdem nicht erklären, warum. Viele Recherchen später entstand diese kleine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zur Leistung im Tagesverlauf.
Vorweg erstmal ein paar Fakten zum Tag-Nacht-Rhythmus: Wenn es hell ist, wird Serotonin ausgeschüttet und die Melatoninproduktion gedrosselt, nachts läuft das Ganze andersdrum ab. So können wir tagsüber abliefern und uns nachts erholen. Wir könnten nachts niemals die Leistung erbringen, zu der wir tagsüber fähig wären. Das lässt sich auf unterschiedliche Hormonlevel, Blutdruck, Herzfrequenz und die Körpertemperatur zurückführen.
Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass jeder Mensch anders ist. So sind z.B. 20 % der Menschen Frühaufstehen, wohingegen 30 % Langschläfer sind.
Zuerst soll es um die Leistung ganz allgemein gehen. Zwischen 10 und 11 vormittags erreichen wir unser erstes Leistungshoch. Nach dem Mittag ist man müde und schwach. Das zweite Leistungsmaximum erfolgt ca. zwischen 5 und 6 Uhr abends. Die schlechteste Leistung erbringen wir zwischen 3 und 6 Uhr früh. Diese Daten treffen auf die körperliche wie die geistige Leistung zu.
Selbstverständlich gibt es von Person zu Person wieder Unterschiede. Frühaufsteher erreichen ihre erste Leistungsspitze etwas früher, während sich die Leistungskurve von Langschläfern nach hinten verschiebt. Also leg die Zahlen nicht auf die Goldwaage, auch Wissenschaftler raten dazu, das Ganze nicht so eng zu sehen.
Das hat meine Problemfrage trotzdem nicht beantwortet, also musste ich etwas tiefer graben. Wissenschaftler fanden heraus, dass z.B. Schwimmer ihre Bestzeiten meist am Abend so gegen 6 Uhr schwammen.
Du kannst abends bessere Leistung erbringen, weil alle Faktoren stimmen bzw. auf „Arbeit“, „Aktivität“ und „Leistung“ eingestellt sind. Die Psyche spielt dabei eine wichtige Rolle. Deine Laune wird nämlich zur besagten Zeit durch Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin beeinflusst bzw. gebessert. Diese tragen wesentlich zu den besseren Leistungen bei.
Hier www.forever21.com gibt es günstige und super schöne Sportsachen!
Wie ich bereits sagte, Wissenschaftler raten, die ganze Sache nicht zu eng zu sehen. Allerdings sollte um 9 abends Schluss sein mit dem Training. Dann stellt der Körper sich nämlich auf „Schlafen“ ein. Wenn du dem ständig durch Sport entgegenwirkst, kann das zu Schlafstörungen führen. Auch hier spielen wieder viele individuelle Faktoren eine Rolle. Auch deine Gewohnheiten tragen zur Leistungserbringung bei.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass du deine besten Leistungen wahrscheinlich zwischen um 5 und um 7 abends bringen wirst. Da aber viele individuelle Faktoren deine Leistungsminima und-maxima beeinflussen, musst du den perfekten Zeitpunkt zum Trainieren für dich selbst rausfinden. Niemand gleicht dem anderen.
Danke fürs Vorbeischauen und bis bald!
xoxo Anny <3